Detail

Haus am Venusgarten

Kategoriepreis Um- und Zubau, Sanierung | Preisträger | Jahr 2014

Anstatt einen bereits als Bauland gewidmeten Marillengarten zu verbauen, entschied sich ein junger Obstbauer, das bestehende Haus seiner Mutter zu renovieren und um eine loftartige Wohnung zu erweitern. Die zweiseitig auskragende Aufstockung wurde in Holzmodulbauweise mit massiven Brettschichtdeckenelementen gefertigt, die sich zwischen fünf Stahlrahmen aufspannen. Das Projekt überzeugt durch seine behutsame Einbettung in die vorhandene dörfliche Struktur sowie durch seine logische Verknüpfung von Bestand und zeitgemäßer neuer Setzung.Richtung Norden öffnet eine große Glasfront den Blick in den „Venusgarten“ und ins Donautal, dorfseitig sorgt eine Holzlammellenfassade aus Weißtanne für Privatsphäre und Beschattung. Das Holz der Weißtanne verleiht in sorgfältiger Verarbeitung als Vertäfelung an Wand und Decke (sowie als sägerauer Fußboden) dem Wohnraum mit erhöhter Schlafgalerie Behaglichkeit ohne rustikale Note. Die reduzierte maßgefertigte Möblierung zeugt von hoher Handwerkskultur, die in ihrer Konsequenz maßgeblich zur räumlichen Gesamtqualität beiträgt.

Bauherr

| Stefan Schauer

Ausführendes Unternehmen

Greber Holzbau | Kaspar Greber

Bilder

Jörg Seiler [info@seiler-fotografie.de], +49 173 2845184 Stella Maris, Christa Amadea [pink@christaamadea.com]

Energiekennzahl

24